Medikamentöse Geburtshilfe
Nur unter tierärztlicher Anleitung
In bestimmten Geburtsverläufen kann der Einsatz von Medikamenten medizinisch notwendig sein. Diese Maßnahmen gehören ausschließlich in tierärztliche Verantwortung und dürfen niemals eigenständig oder vorsorglich durchgeführt werden.
Als Hundehebamme führe ich keine medikamentösen Maßnahmen durch. Meine Aufgabe liegt in der Aufklärung über Grenzen, der Beobachtung des Geburtsverlaufs und der rechtzeitigen Einbindung tierärztlicher Hilfe.
Medikamente während der Geburt
Im Rahmen einer tierärztlich begleiteten Geburt können – abhängig von Situation und Befund – verschiedene Wirkstoffgruppen zum Einsatz kommen, unter anderem:
- Calciumpräparate
- Energie- und Aufbaumittel
- krampflösende Medikamente
- wehenregulierende Arzneimittel
Welche Medikamente eingesetzt werden, obliegt ausschließlich der tierärztlichen Entscheidung nach Untersuchung der Hündin und Einschätzung des Geburtsverlaufs.
Ein unsachgemäßer Einsatz von Medikamenten kann schwerwiegende Folgen haben – für Mutter und Welpen.
Medikamente nach der Geburt
Auch nach der Geburt kann eine medizinische Nachbetreuung erforderlich sein, beispielsweise zur Unterstützung der körperlichen Erholung der Hündin oder bei Auffälligkeiten im Wochenbett.
Auswahl, Dosierung und Dauer einer Behandlung erfolgen immer individuell und ausschließlich auf tierärztliche Anordnung.
Notfälle bei Welpen
In kritischen Situationen können fachkundige Maßnahmen durch ausgebildetes Personal notwendig werden. Diese gehören nicht zur eigenständigen Geburtshilfe durch Hundehalter:innen oder Hebammen.
Meine klare Empfehlung
Im Zweifel gilt immer:
Lieber einmal zu früh den Tierarzt kontaktieren als einmal zu spät.
Eine schnelle, fachkundige Behandlung kann Leben retten – sowohl das der Mutter als auch das der Welpen.
Gerne begleite ich Sie dabei, Warnzeichen früh zu erkennen und rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten.



